Programmieren lernen – alleine und von Anderen

Dieser Artikel ist parallel im Blog von Seibert Media erschienen.

Moment mal – Programmieren lernen im Do-it-yourself-Modus? Wie soll das denn funktionieren? Bei den TechTalks von Seibert Media handelt es sich (meistens) um Vorträge von Fachexperten unterschiedlicher Technologien, doch man muss kein Meister der IT sein, um sich das Programmieren beizubringen – zumindest sagt das Martin Seibert und spricht aus eigener Erfahrung.

Im TechTalk #58 mit dem Titel „How to teach yourself to code“ erzählt Martin von seiner Motivation, berichtet von seinen Lernfortschritten und teilt wertvolle Tipps, wie man alleine und auch von Anderen lernen kann. Aller Anfang ist schwer, heißt es, doch Martin zeigt, wie man schon ab dem Grundschulalter starten kann. Gemeinsam mit programmieren.de verfolgt er das Ziel, insbesondere jungen Menschen das Programmieren kostenlos nahezubringen.

Der wichtigste Teil ist zugleich der größte Vorteil: das selbständige Lernen. Du kannst in deinem eigenen Tempo starten – wo auch immer du bist und wie es dir passt. Mit dem richtigen Werkzeug ist es einfach und praktisch. Martin empfiehlt eine ganz bestimmte Buchreihe, die ihm am Anfang geholfen hat – lesen und umsetzen lautet die Devise. Wenn Bücher nichts für dich sind, ist das auch in Ordnung. Es gibt endlos viele Quellen in den Weiten des Internets wie zum Beispiel YouTube-Videos und interaktive Websites, auf denen man Schritt für Schritt das Programmieren lernt. Auch hier teilt Martin seine Geheimtipps. Das Motivationslevel ist ganz dir überlassen: von Couch Potato bis Motivation Overflow.

Tolle Lern-Websites für Starter und Fortgeschrittene

Martin stellt zwei Open-Source-basierte und kostenfreie Websites vor:

code.org holt Kinder und Jugendliche (bis zu 12–14 Jahre) mit spielerischen und visuellen Elementen ab und führt sie in die Grundlagen des Programmierens ein. Es funktioniert auch ohne Registrierung – doch mit einer Anmeldung kann man seinen eigenen Fortschritt verfolgen und genau da weitermachen, wo man aufgehört hat. Vor allem stellt sich die Frage: Was haben Taylor Swift und die Eiskönigin mit Programmieren zu tun?

Ab 14–15 Jahren wird die Website freeCodeCamp.org interessant, denn hier geht es über die Grundkenntnisse hinaus. Neben den Basics (Schritt für Schritt) wird hier eine große Auswahl an Themenbereichen und Zertifikaten angeboten.

„Mehr als 40.000 Menschen haben nach Abschluss dieser Ausbildung einen Job als Entwickler bekommen – auch bei großen Unternehmen wie Google und Microsoft“, heißt es dort. Das hört sich zu gut an, um wahr zu sein? Letztendlich kommt es auf deine Motivation an und auf Übung, Übung, Übung.

programmieren.de in Wiesbaden

Aber ab einem bestimmten Punkt kommst du wahrscheinlich nicht mehr alleine weiter, dann ist der nächste Schritt, von Anderen zu lernen. Martin zeigt mehrere tolle Optionen von Plattformen, Foren und/oder selbstorganisierten Gruppen/Clubs/AGs in deiner Stadt.

Wie du vielleicht schon weißt, ist programmieren.de genau so ein Plattform! Seibert Media öffnet seine Türen offline wie auch online und stellt Laptops und Entwickler bereit, um mit interessierten Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen unterschiedliche Kurse auf Online-Plattformen durchzuführen. Wie gesagt: Kostenfrei!

programmieren.de ist übrigens auch für Lehrkräfte da, die Schülern im Rahmen einer AG oder eines Informatikkurses das Programmieren beibringen möchten. Dafür müsst ihr natürlich nicht aus Wiesbaden kommen. Nehmt einfach Kontakt auf!

Hier ist das Video zu Martins TechTalk übers Programmieren-Lernen im Selbststudium:

Und das sind Martins Folien zum Vortrag:

PS: Programmieren ist nicht nur Männersache! Bei girlswhocode.com werden besonders Mädchen und Frauen gefördert.

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